Informatik (Lehramt)
Zielgruppe
Der Lehramtstudiengang Informatik richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die den Lehrerberuf anstreben. Informatikkenntnisse sind in praktisch allen Fächern von zunehmender Bedeutung; Informatiklehrer, die als solche ausgebildet sind, sind immer noch Mangelware. Zwar ist für das Lehramtstudium Informatik wie auch für die anderen Informatikstudiengänge ein Grundverständnis von Mathematik notwendig, sehr wichtig ist jedoch vor allem dieFähigkeit zu logischem Denken und ein gutes Abstraktionsvermögen. Es ist deshalb auch nicht ungewöhlich, das Lehrfach Informatik mit anderen Fächern als nur mit der Mathematik zu kombinieren.
Studienziele
Ziel des Lehramtstudiengangs Informatik ist es, die fachlichen und methodischen Grundlagen des Faches Informatik zu vermitteln. Die fachdidaktischen Fähigkeiten werden in einer über das Oberschulamt organisierten Zusammenarbeit mit Praktikern aus der Schule erarbeitet.
Studieninhalte
Studieninhalt im Studiengang Lehramt Informatik ist die Vermittlung von Grundlagen in Allgemeiner, Praktischer, Technischer und Theoretischer Informatik und in Mathematik. Die sog. "Soft Skills" werden im Bereich Schlüsselqualifikationen gelehrt.
Der modular aufgebaute Lehramtstudiengang Informatik gliedert sich in drei Studienjahre, die jeweils im Wintersemester beginnen. In den ersten vier Semestern ist der Studienablauf vollständig festgelegt. Ab dem 5. Semester gibt es Gelegenheit, entsprechend den eigenen Neigungen vertiefende Lehrveranstaltungen (Wahlpflichtmodule) zu belegen.
Der Unterricht findet in einer ausgewogene Mischung aus Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praktika statt.
Berufsfelder und Perspektiven
Gymnasiallehrer fehlen in grosser Zahl, vor allem auch in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Die Berufsperspektiven für Absolventen des Studiengangs Lehramt Informatik sind deshalb ausgezeichnet.

